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Meet Thorsten

Meet Thorsten - 23 - Praktikant im Business Development - Der Struki

Heute möchten wir euch Thorsten Lansmann-Niehaus vorstellen! Er ist seit zwei Monaten bei uns, als Teil unseres Business Development Teams.

Aufgewachsen auf einem Bauernhof nahe der holländischen Grenze, ist er leidenschaftlicher Musikliebhaber, Entrepreneurship-Interessiert und liebt es immer noch, die Wochenenden auf dem Bauernhof seiner Familie zu verbringen und im Wald zu arbeiten.

Wenn du neugierig bist, wie Thorsten in der Gründerszene von Münster gelandet ist, würden wir dir empfehlen, nach unten zu scrollen. 😉


Hi Thorsten! Schön, dass du dir die Zeit nimmst :) Wir möchten hier einen Einblick hinter die Kulissen von edyoucated geben und die Mitarbeitenden vorstellen. Also – was sollten wir über dich wissen? Stell dich doch kurz vor.

Gerne! Ich bin Thorsten, 23 Jahre alt und ich erzähle euch nicht gleich am Anfang, was ich studiere. Mit Wirtschaftsinformatik zu starten, wäre mir dann doch zu prüde. Obwohl es echt spannend ist, wenn man wie ich auf Wirtschaft und Informatik steht und gut im Strukturieren ist. Stattdessen habe ich Freunde und Freundinnen gefragt, was man über mich wissen sollte: Am prägnantesten ist offenbar, dass ich einen übermäßig hohen Wert auf ausreichend Schlaf lege – naja, das kann ich nicht verneinen. An zweiter Stelle steht mein Drang nach Struktur – deswegen übrigens auch der Zusatz “Struki”. Gefreut habe ich mich darüber, als sehr fair eingeschätzt zu werden.

Nun ein paar Worte von mir: Ich bin auf einem Bauernhof groß geworden. In meiner Heimat Borkenwirthe wächst man in einer Gesellschaft von pragmatischen Menschen mit positivem Bezug zu Arbeit und Selbstständigkeit auf. Hier habe ich Arbeiten und Feiern gelernt- das kann man bei uns nämlich wirklich gut. Auch heute helfe ich noch gerne zuhause mit, insbesondere wenn es um die Pflege unserer Wälder geht. Das liegt insbesondere an der frischen Luft und der Abwechslung, mal wieder mit den Händen zu arbeiten.

In Münster, wo ich derzeit lebe, steht nämlich die Arbeit mit dem Kopf im Vordergrund. Seit dem Start meines Studiums an der Universität in Münster, wächst mein Interesse für Entrepreneurship. Darüber konnte ich in Workshops und durch den Austausch mit anderen Studierenden in der Studierendeninitiative Venture Club Münster e.V. (VCM) viel lernen. Mittlerweile engagiere ich mich als Teil des Vorstandes ehrenamtlich in der Initiative.

In meiner Freitzeit nutze ich Sport zum Ausgleich, wenn gerade mal keine Waldarbeit greifbar ist. Dazu gehören Joggen, Workouts und Schwimmen. Im Sommer trifft man mich zudem auf dem Tennisplatz und im Winter auf Skiern in den Alpen. Hier noch ein paar Infos zu mir in der Freizeit im Schnelldurchlauf: Ich höre Gemischtes Hack, spiele Trompete im Orchester, gehe alle 4 Wochen mit meinen Freunden kegeln und werde bei Nerf Guns zum Kind.

Okay, was möchten die Leute noch über mich wissen? 🙂

Picture of the clearing of pine trees, which were infested by bark beetles.

Bild der Rodung von Kiefern, die von Borkenkäfern befallen waren.

Danke für den Einstieg! Lass uns nochmal über deinen Weg zu edyoucated sprechen. Wie kommst du vom Bauernhof zum Start Up?

Für neue Ideen habe ich mich auch schon in meiner Heimat interessiert. Leider gibt es dort (noch) keine aktive Start-Up-Szene. Das erste Mal in Kontakt mit Entrepreneurship bin ich 2019 durch das Kickstart Weekend des VCM gekommen. Bei dem Event haben wir im Team vier Tage an einer Gründungsidee gearbeitet. Unterstützt wurden wir dabei von Mentoren und in Workshops. Unser Co-Founder David, der damals noch in der Gründungsphase von edyoucated war, hat dort auch einen Workshop gehalten. Seitdem habe ich mehrere meiner heutigen Teamkollegen bei verschiedenen VCM-Veranstaltungen kennengelernt. Als ich mich also entschied, ein Praktikum bei einem Start-up zu machen, dachte ich schnell an edyoucated. Heute bin ich froh, selbst ein Teil des Teams zu sein.

Und jetzt darfst du deine Erfahrungen bei edyoucated teilen! Zunächst einmal: Was sind deine Verantwortungsbereiche bzw. woran arbeitest du bei uns?

Ich bin seit acht Wochen bei edyoucated und übernehme ganz unterschiedliche Aufgaben. Verantwortlich bin ich seit der ersten Woche für die Website aus Marketing-Sicht. Richard, der das Coden übernimmt, und ich arbeiten Woche für Woche am Verbessern, Verschlimmbessern und dem Debugging der Website. Darüberhinaus bin ich in Projekten im Marketing-, Vertrieb- und Produkt-Bereich aktiv. Dazu gehören die Konzeptionierung neuer Marketingmaßnahmen, die Erstellung von Präsentation für den Vertrieb und das Zusammenstellen von Lerninhalten für unsere Plattform.

Was sind bisher deine Learnings aus dem Praktikum?

Dadurch, dass ich bei edyoucated selbstständig arbeite und viel Verantwortung zugesprochen bekomme, kann ich unglaublich viel lernen. Know-How baue ich durch meine Aufgaben insbesondere im Marketing- und Vertriebsbereich auf. Noch wichtiger als das Know-How sind mir allerdings zwei Fragen auf der Meta-Ebene: Wie ist es in einem Start Up zu arbeiten und wie sollte ich mich am besten weiterentwickeln?

Zu der Arbeit in einem Start Up: Tatsächlich ist es – zumindest bei edyoucated – so, wie ich es mir vorgestellt habe: Alle Teammitglieder brennen für die Sache und es besteht ein stetiger Drang zu Verbesserungen. Ideen sind willkommen und den Satz “Das haben wir schon immer so gemacht” habe ich an der Zahl null mal gehört. Remote zu arbeiten funktioniert, wenn man die passenden Infrastrukturen nutzt und die Mitarbeitenden damit vertraut sind. Ach und natürlich sind die Arbeitszeiten flexibel.

Um die persönliche Entwicklung voranzutreiben, führen wir regelmäßig Feedback-Gespräche. Diese sind für mich unglaublich wertvoll, da die eigene Arbeit aus der Retroperspektive betrachtet wird und Erfahrungen direkt geteilt werden. Mein zentrales Learning ist an der Stelle, mein Bewusstsein über eigene Stärken und Interessen auch über das Praktikum hinaus auszuweiten und Verantwortungsbereiche bewusst danach auszuwählen.

Du hast dir schon einiges an Wissen und Erfahrung über Entrepreneurship angeeignet. Wie hat dir dies im Praktikum geholfen?

Mir hat es schon vor dem Praktikum geholfen: Ich bin erst dadurch darauf gekommen, dass ein Praktikum in einem Start-up genau das richtige für mich ist. Zudem kannte ich bereits die Start-ups, die Praktika anbieten. Im Praktikum selbst waren mir die genutzten Tools wie Slack oder Figma direkt bekannt. Gleiches gilt für Start Up-typische Techniken wie agiles Arbeiten. So konnte ich von der ersten Woche an starten. Alles Weitere ist schwer in Worte zu verfassen: Mindset, Arbeitsmoral, usw.

Wichtig ist aber zu betonen, dass mein Vorwissen nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Alle bei edyoucated lernen tagtäglich dazu. Ich werde sehr viel schlauer aus dem Praktikum rausgehen, als ich reingegangen bin.

Unsere Teamkollegen haben in ihren Interviews schon viel davon preisgegeben, was sie in Zukunft noch lernen möchten. Was wolltest du dir schon immer mal aneignen?

Uff, bei mir steht einiges auf der Liste: Klavier & Schlagzeug spielen, mit Skiern Tiefschnee fahren, beim Kegeln jeden Bauern kriegen, Motorradführerschein, Pilotenschein für Hubschrauber… na gut ich höre lieber auf, sonst starte ich gleich noch meine eigene Marsmission. Mit dem Klavier spielen bin ich jedenfalls dieses Jahr gestartet und möchte zum Jahresende ein schönes Stück am Weihnachtsbaum spielen können. Kleiner Tipp für alle, die auch schonmal daran gedacht haben, Klavier zu lernen: Die App SimplyPiano ist wirklich gut!

Und mit musikalischen Ambitionen bist du ja nicht alleine – David hat uns in seiner Vorstellung erzählt, dass er gerade Gitarre lernt. Ich bin jedenfalls auf den ersten Auftritt unserer edyoucated-Band gespannt. Danke für das Gespräch!

Gerne!


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